Lesesommer 2026 in der Bibliothek...
Im dritten Band der gefeierten Reihe Alle Toten fliegen hoch erzählt Joachim Meyerhoff mit viel Witz und Tiefgang von einem jungen Mann, der davon träumt, Schauspieler zu werden – und plötzlich zwischen zwei völlig unterschiedlichen Welten steht. Nach der Aufnahme an einer Schauspielschule zieht der Erzähler zu seinen exzentrischen Großeltern in eine elegante Münchner Villa. Dort trifft er auf eine ehemalige Schauspieldiva und einen strengen Philosophieprofessor, deren eigenwillige Rituale seinen Alltag ebenso prägen wie die intensive Ausbildung auf der Bühne.
Zwischen Selbstzweifeln, großen Erwartungen und skurrilen Familiensituationen entsteht eine ebenso komische wie berührende Geschichte über Identität, Selbstfindung und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Meyerhoff verbindet dabei auf einzigartige Weise Humor und Melancholie und schafft ein autobiografisch gefärbtes Porträt voller Beobachtungsgabe und Sprachwitz.