Lesesommer 2026 in der Bibliothek...
Mit Judith und Hamnet erzählt Maggie O’Farrell eine eindringliche, poetische Geschichte über Liebe, Verlust und die Kraft der Erinnerung. Im Mittelpunkt steht Agnes, eine ungewöhnliche junge Frau, die sich in einen schüchternen Lateinlehrer verliebt – einen Mann, der später als einer der größten Dramatiker der Geschichte bekannt werden wird. Gemeinsam bauen sie eine Familie auf, doch ihr Glück wird auf tragische Weise erschüttert, als Krankheit und Schicksal ihr Leben verändern.
Während ihr Mann in London seiner Theaterarbeit nachgeht, erkennt Agnes zu Hause die drohende Gefahr einer Seuche – und muss erleben, wie ein Ereignis ihr Leben für immer prägt. Der Roman verbindet historische Atmosphäre mit intensiver Emotionalität und zeichnet ein feinfühliges Porträt einer Familie, deren Schicksal Literaturgeschichte schrieb.